Search Login

Warum muss ich mir über Plagiate Gedanken machen?

Plagiate gehen uns alle an. Sie wirken sich generell negativ auf die Qualität der Ausbildung aus, vermitteln fragwürdige moralische Standards und tragen nicht zu Innovationen bei. Um es auf den Punkt zu bringen: Sie sind der Feind innovativen Denkens! 

Was ist ein Plagiat?

„Ein Plagiat liegt vor, wenn jemand die Arbeit oder die Ideen einer anderen Person – ob mit oder ohne deren Zustimmung – als eigenes Geistesgut darstellt, indem er diese Arbeit oder diese Ideen ohne entsprechende Quellenangabe in der eigenen Arbeit übernimmt. Jegliches veröffentlichte und unveröffentlichte Material – ob Manuskript, gedruckt oder in elektronischer Form – fällt unter diese Definition. Hinter Plagiaten kann Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit stehen, sie können aber auch unabsichtlich entstehen. Gemäß den geltenden Prüfungsregeln sind vorsätzliche und durch grobe Fahrlässigkeit entstandene Plagiate ein disziplinarisches Vergehen.“

Fakten und Zahlen

Plagiate repräsentieren eine der häufigsten Formen des Schummelns. Studien haben gezeigt, dass mehr als die Hälfte der Studierenden während ihrer akademischen Karriere mit Plagiaten gearbeitet haben, obwohl sie wussten, dass die Verwendung von Plagiaten als akademisches Vergehen gilt und gravierende Konsequenzen haben kann.

Die drei gebräuchlichsten Arten von Plagiaten
(nach Abad-García, 2019):

  • Kopieren von mehreren Absätzen aus einem Buch oder aus Quellen im Internet ohne Quellenangabe
  • Gemeinsame Arbeit mit Kommilitonen an einer einem Studierenden zugeteilten Aufgabe
  • Übernehmen von Bildern/Ideen/Layouts ohne Angabe des Eigentümers
 Plagiate kommen häufig vor. Wissen Sie, wie Sie sie verhindern können?

„Innovation entsteht nicht durch Kopieren“

– Larry Ellison

Plagiate sind nicht Ausdruck innovativen Denkens

Sie sind ein Original und sollten das auch zeigen! Ein Plagiat ist nicht einfach ein akademisches Vergehen, sondern verhindert das originelle Denken. Das Kopieren von Ideen führt nicht zu Innovationen oder Fortschritten in der Wissenschaft. Wenn Sie also einen hohen Qualitätsstandard in Ihrer Bildungseinrichtung wahren möchten, deren Absolventen für unsere Welt sehr wichtig sein werden, oder die Studierenden dabei unterstützen möchten, das Beste aus sich herauszuholen, ist innovatives Denken ein kritischer Faktor.

Es gibt viele verschiedene Arten von Plagiaten:
Gehen Sie gegen akademisches Recycling vor

Beim akademischen Recycling werden von „Ghostwritern“ Aufsätze, Dissertationen und Arbeiten gegen Bezahlung verfasst. In den meisten Fällen wird hierfür vorhandenes Material aufbereitet. Das lässt sich jedoch bei einer Plagiatsprüfung feststellen. Es handelt sich um ein verbreitetes Phänomen, das zwei große Nachteile hat. Die Studierenden lernen nichts und der gute Ruf der betroffenen Einrichtungen leidet. Wir möchten Ihnen dabei helfen, mehr Bewusstsein dafür zu schaffen, und Ihnen zeigen, wie wir Ghostwriter-Texte in unserem System erkennen.

Plagiate sind vermeidbar

Seit fast 20 Jahren beschäftigen uns mit Plagiatserkennung und -prävention und klären Menschen über Plagiate auf – und wir wissen, dass sich dieses Problem lösen lässt. Mithilfe von Technologie, durch eine entsprechende Ausbildung und aufgrund der Erkenntnis, dass Plagiate langfristig niemandem helfen.

Wir unterstützen einige der renommiertesten Einrichtungen in der ganzen Welt dabei, Plagiate zu verhindern.

Mehr zum Thema

In unseren Fallstudien sehen Sie, wie wir Ihnen bei der Plagiatsprävention helfen können und wie Urkund funktioniert. Sie können natürlich auch direkt ein Angebot bei uns anfordern.

Die Copenhagen Business School (CBS) ist die größte Wirtschaftshochschule in Nordeuropa. Sie geht besonders strikt gegen Plagiate in wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Arbeiten von Studierenden vor.

Nach der Implementierung von Urkund stieg die Anzahl der erkannten Plagiate schnell an. Zudem wird Urkund als Grundlage für Diskussionen mit den Studierenden und als pädagogisches Tool eingesetzt. Im Hinblick auf die proaktive Bekämpfung der Plagiatsursachen ist dies ist ein großer Vorteil für die CBS.

Hier können Sie die ganze Fallstudie lesen.

Generell ist unzureichendes Wissen über das richtige Zitieren und Verweisen eine der häufigsten Ursachen für Plagiate – vom Grundstudium bis hin zu Dissertationen.

In unserem Leitfaden finden Sie Best Practices, Vorgehensweisen und gebräuchliche Formate für das Zitieren und Verweisen. Dieser für Sie kostenlose Leitfaden ist seit Langem ein beliebtes Referenzdokument. Lehrkräfte haben die Möglichkeit, ihn in ihren Kursen einzusetzen, und Studierende und Mitarbeiter können ihn als Gedächtnisstütze verwenden.

Den Leitfaden finden Sie hier.

Wir fördern innovatives Denken und akademische Integrität – und das schon seit zwei Jahrzehnten. Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin für ein Telefongespräch mit einem unserer Experten.