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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zur Nutzung von Urkund.

Urkund ist ein Textvergleichstool zur Prüfung auf Plagiate und ist primär für wissenschaftliche Texte von Studierenden vorgesehen. Das Verfassen wissenschaftlicher Texte ist eine Kunst für sich, die Studierende erlernen müssen, damit sich nicht plötzlich Plagiatsvorwürfen ausgesetzt sehen. Unser Ziel ist es, Lehrkräften ein schnelles, einfach zu verwendendes und genaues Tool zur Verfügung zu stellen, mit dem sie Plagiate erkennen können. Unsere Software erkennt nicht nur potenzielle Textübereinstimmungen und verdächtige Textstellen, sondern kann auch als Grundlage genutzt werden, um über die richtigen Methoden für das Verfassen wissenschaftlicher Texte zu sprechen.

Wenn Sie ein Dokument an Urkund senden, wird es mit Quellen im Internet, zahlreichen Dokumenten in unseren wissenschaftlichen Datenbanken und bereits an uns übermittelten Dokumenten verglichen. Die wichtigsten Quellen werden Ihnen dann im Analysebericht präsentiert. In diesem Bericht sehen Sie genau, wie viele Absätze in diesen Quellen gefunden wurden. Er zeigt Ihnen auch, wie signifikant die Ähnlichkeiten sind.

Mit unserer Software können Sie den wissenschaftlichen Wert der von den Studierenden verfassten Dokumente deutlich verbessern und den Studierenden gleichzeitig die richtigen Methoden zum Verfassen wissenschaftlicher Texte zeigen.

Sie benötigen eine Analyse-E-Mail-Adresse, damit Sie unsere Software nutzen können. Jede Lehrkraft hat eine eigene Adresse, die zum Übermitteln von Dokumenten für die Analyse verwendet wird. Wenn eine Lehrkraft eine Analyse-E-Mail-Adresse registrieren möchte, muss sie sich an den Urkund-Administrator der jeweiligen Schule wenden. Nachdem die Analyse-E-Mail-Adresse eingerichtet wurde, können Dokumente zur Analyse übermittelt werden. Sie können Dokumente als Anhänge in E-Mails direkt an die Analyse-E-Mail-Adresse senden. Alternativ steht Ihnen auch unser Web-Posteingang zur Verfügung, den Sie über unsere Website erreichen.

Ein Studierender kann ein Dokument zur Prüfung übermitteln, indem er es an eine E-Mail anhängt und diese an die Analyse-E-Mail-Adresse sendet, oder indem er einen Web-Posteingang registriert und das Dokument über das Web-Posteingangsportal übermittelt. Normalerweise müssen Studierende sich nicht registrieren, um Dokumente zu übermitteln, die analysiert werden sollen. Eine gültige Analyse-E-Mail-Adresse ist die einzige Voraussetzung dafür. Die Analyse-E-Mail-Adresse gehört der Schule bzw. der Lehrkraft, und die Schule bzw. die Lehrkraft sind für die Weitergabe der Adresse an die Studierenden verantwortlich.

Genau wie die Studierenden können Lehrkräfte ein Dokument einfach per E-Mail an ihre eigene Analyse-E-Mail-Adresse senden oder den Web-Posteingang nutzen.

In den meisten Fällen werden die Berichte nicht an die Studierenden weitergegeben. Die Lehrkraft kann dies jedoch veranlassen, indem sie entweder Studierenden den Zugriff über das LMS-Portal ermöglicht oder einfach die URL der Analyseberichte an die Studierenden weitergibt. Wir bei Urkund geben keine Analyseberichte an Studierende weiter. Hierfür sind ausschließlich die Lehrkräfte verantwortlich. Die Weitergabe erfolgt gemäß den an der Bildungseinrichtung geltenden Regeln und Vorschriften.

Sobald der Bericht erstellt wurde, erhält der Inhaber der Analyse-E-Mail-Adresse eine E-Mail mit einem Link zum Analysebericht für das Dokument.

Vielen Lehrkräften reicht es absolut aus, die Analyseberichte über den in der E-Mail empfangenen Link zu öffnen. Sie können aber auch einen Web-Posteingang einrichten, in dem alle empfangenen Dokumente aufgeführt werden. Wenn sich Lehrkräfte im System registrieren, wird ihnen empfohlen, einen Web-Posteingang zu erstellen. Wenn Sie sich entscheiden, dies nicht tun und ein Problem mit einem Link haben, wenden Sie sich bitte einfach an unser Supportteam. Wir senden Ihnen dann einen neuen Link zur Erstellung eines Web-Posteingangs zu.

Ein Analysebericht enthält vier wichtige Teile, die Sie kennen sollten.

Oben links sehen Sie Informationen zum analysierten Dokument:
Hier finden Sie verschiedene Informationen zum Dokument, z. B. Absender, Empfänger, Eingangsdatum bei Urkund usw.

Oben rechts finden Sie die Quellen:
Alle identifizierten Quellen, die möglicherweise für das Dokument relevant sind, werden hier aufgeführt. Dazu gehören auch zuvor übermittelte Dokumente und Quellen im Internet. Die Quellen sind in drei Typen unterteilt:

Quellen: In diesen Quellen wurde mindestens eine signifikante Ähnlichkeit mit dem analysierten Dokument gefunden. Sie sind für den Signifikanzwert im Analysebericht am wichtigsten.

Alternative Quellen: Diese Quellen enthalten mindestens eine signifikante Ähnlichkeit mit dem analysierten Dokument, wurden aber nicht in die vorhergehende Kategorie aufgenommen. In den meisten Fällen liegt dies daran, dass die betreffende Ähnlichkeit bereits mit einer der Quellen in der vorhergehenden Kategorie abgedeckt wurde.

Nicht verwendete Quellen: Bei diesen Quellen handelt es sich häufig um Dokumente, die in der ersten Phase der Analyse für signifikant befunden wurden, sich aber im weiteren Verlauf der Analyse als nicht signifikant genug erwiesen haben, um in die anderen Quellenkategorien aufgenommen zu werden.

Unten links wird der Text des übermittelten Dokuments angezeigt:
Dies ist der Text, den unsere Software aus dem übermittelten Dokument kopieren und einfügen konnte. Bei diesem Prozess wird die Formatierung des Originaldokuments vollständig ignoriert. Wenn eine Inkonsistenz zwischen dem im Analysebericht angezeigten Text und dem Text im Originaldokument vorliegt, empfehlen wir eine sorgfältige Prüfung des Dokuments auf ausgeblendete Zeichen, irreführende Formatierung usw.

Unten rechts sehen Sie den Text des in der aktuell ausgewählten Quelle gefundenen Absatzes:
Dieser Abschnitt enthält den Text, für den eine signifikante Ähnlichkeit mit dem analysierten Dokument erkannt wurde, und die Bewertung der Ähnlichkeit in Prozent. Wenn Sie den Mauszeiger auf diesen Text bewegen, werden Informationen zur ausgewählten Quelle angezeigt.

Weitere Informationen zur den einzelnen Teilen des Analyseberichts finden Sie in dieser Übersicht.

Sie können sich eine Demo der Benutzeroberfläche ansehen, indem Sie einfach oben rechts in der Benutzeroberfläche auf das Fragezeichensymbol klicken. Außerdem können Sie sich eine Anleitung im PDF-Format (englische Version) ansehen, indem Sie oben rechts im Profilmenü auf „Hilfe“ klicken.

Jeder verwendet Sprache auf andere Weise, und es gibt häufig viele Möglichkeiten, einen Sachverhalt darzustellen. Es ist daher sehr unwahrscheinlich, dass ein Studierender die erste Person ist, die einen bestimmten Satz genau so formuliert. Wir weisen deshalb gern darauf hin, dass nicht alle Übereinstimmungen oder Ähnlichkeiten ein Plagiat darstellen. Letztlich muss die Lehrkraft entscheiden, ob eine Fundstelle als ein Plagiat einzustufen ist.

Urkund ist vor allem ein Tool, das Lehrkräften die Bewertung potenzieller Plagiate erleichtert. Was als Plagiat betrachtet wird, liegt daher letztendlich im Ermessen der Lehrkraft oder der Bildungseinrichtung.

Urkund verfügt über eine API, die eine Integration in die meisten bekannten LMS- und VLE-Plattformen ermöglicht. Es kommen ständig neue Plattformen hinzu. In den meisten Fällen erfolgt eine nahtlose Integration in die LMS-Plattform und die Aktivierung ist über das Optionsmenü des betreffenden Kurses bzw. der jeweiligen Aufgabe möglich. Die Aktivierung muss von der Lehrkraft/dem Administrator beim Erstellen der Aufgabe konfiguriert werden.

Hier erfahren Sie mehr zu unseren Integrationen.

Ein Nutzer, ob Lehrkraft oder Studierender, kann keine Dokumente aus unserem System löschen. Dies ist unserem Supportteam vorbehalten. Das Supportteam löscht Dokumente allerdings nur auf Anfrage des Urkund-Administrators der Einrichtung. Wenn Sie ein übermitteltes Dokument löschen möchten, wenden Sie sich bitte an den Urkund-Administrator Ihrer Einrichtung und teilen Sie ihm die Nummer des zu löschenden Dokuments mit.

Wenn ein Studierender mehrere Entwürfe zu einer Aufgabe von derselben E-Mail-Adresse an dieselbe Analyse-E-Mail-Adresse übermittelt, werden die früheren Entwürfe in dem für die Lehrkraft erstellten Analysebericht nicht als Quelle berücksichtigt. Diese Funktion wurde entwickelt, damit mehrere Entwürfe eingesendet werden können, ohne dass der Analysebericht durch nicht zutreffende „Eigenplagiate“ unnötig aufgebläht wird.

Wenn ein Dokument zweimal von unterschiedlichen E-Mail-Adressen übermittelt wird, wird die erste Fassung allerdings als Quelle im Analysebericht berücksichtigt. Wie immer muss also der Analysebericht gründlich geprüft werden.

Wenn eine Lehrkraft ein Dokument von ihrer konfigurierten E-Mail-Adresse an ihre eigene Analyse-E-Mail-Adresse sendet, wird es anhand aller Dokumente geprüft, die sich derzeit in unserer Datenbank befinden. So können Lehrkräfte alle von Studierenden zu einer bestimmten Aufgabe eingereichten Dokumente übermitteln und gegen die Arbeiten der anderen Studierenden prüfen lassen.

Es ist generell Aufgabe der Lehrkräfte, die zulässigen Dateiformate festzulegen. Wenn dies nicht geschieht, unterstützt Urkund die folgenden Dateiformate: .doc, .docx, .xls, .xlsx, .sxw, .ppt, .pptx, .pdf, .pdf 2.0, .txt, .rtf, .html, .htm, .wps, .odt, .odp, .ods, .tif, .tiff, .ps, .hwp, .zip (zip-Dateien werden nur beim Versenden per E-Mail und bestimmten Integrationen unterstützt) und .pages (4)

Andere Dokumentformate werden vom System nicht akzeptiert. Bei nicht zulässigen Formaten erhält die übermittelnde Person eine Fehlermeldung anstelle einer Bestätigungs-E-Mail. An Urkund übermittelte Dokumente dürfen nicht geschützt oder verschlüsselt sein.