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Urkund-Fallstudie an der Beuth Hochschule für Technik

Wir erkunden Neuland in Berlin, wo Urkund die erste jemals eingesetzte Plagiatsprüfung ist

Die Beuth Hochschule für Technik in Berlin setzt Urkund seit 2017 ein. Nach der einjährigen Testphase wurde die Nutzung bis mindestens 2020 verlängert. Lesen Sie unten, wie Prof. Dr.-Ing. Johannes Konert seine Erfahrungen mit Urkund beschreibt. 

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Prof. Dr.-Ing. Johannes Konert, Leiter des Fachbereichs für Informatik und Web Engineering, ist an der Digitalisierung der Universität beteiligt. Auf seine Initiative hin entschied sich die Beuth Hochschule für Urkund als System zur Verhinderung von Plagiaten. Einer der zahlreichen Gründe für die Entscheidung war die einfache Übermittlung von Dokumenten per E-Mail. 

Wir haben vorher keine elektronischen Tools (abgesehen von Suchmaschinen) eingesetzt, um Plagiate zu identifizieren. Auf meine Initiative hin haben wir eine gründliche Marktanalyse vorgenommen, bei der Urkund am Schluss einer der Kandidaten in der engeren Auswahl war. Wir entschieden uns schließlich für Urkund, weil das System für die deutsche Sprache die besseren Ergebnisse lieferte, Dokumente ganz einfach per E-Mail übermittelt werden können und Urkund ein nachvollziehbar kalkuliertes Lizenzmodell anbietet.

Wir möchten den Studierenden beibringen, was gutes wissenschaftliches Arbeiten ausmacht. Dazu gehört das die Kenntnis potenzieller Fallstricke und, so weit wie möglich, deren Vermeidung. Was wir aufdecken und an der Hochschule vermeiden möchten, sind beispielsweise Fälle, in denen genutzte Quellen und Verweise nicht angegeben werden. Da die Studierenden bei ihrer täglichen Arbeit auf das Internet zugreifen, ist es nur natürlich für uns, neue Verfahren und Lernumgebungen einzusetzen. Meines Erachtens nach hat die bloße Tatsache, dass die Studierenden um die Verwendung einer Software zur Plagiatserkennung wissen, eine abschreckende Wirkung, und das zeigt sich in ihren Arbeiten. Seit wir Urkund an unserer Fakultät einsetzen, haben wir mehr Bewusstsein für Plagiate geschaffen. Ich persönlich setze Urkund als zusätzliches Werkzeug ein. Es hat mir bereits Quellen gezeigt, die ich sonst übersehen hätte. 

Eine der wichtigsten Funktionen, die mir bei Urkund gefällt, ist die Möglichkeit, selbst entscheiden zu können, welches von Studierenden stammende Material berücksichtigt werden soll. So können wir die DSGVO-Vorschriften in vollem Umfang einhalten. Außerdem schätze ich es, dass für Fundstellen mehrere potenzielle Quellen angezeigt werden. Und schließlich ist Urkund ein sehr schnelles System, das mir die Ergebnisse in wenigen Minuten in meinen E-Mail-Posteingang liefert.

 

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